Vorlesung: Unterschied zwischen den Versionen

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* Auf keinen Fall sollten Meldungen ignoriert werden, sonst bleiben schnell die Zuhörer "auf der Strecke" und die Vorlesung verliert ihren didaktischen Sinn.
 
* Auf keinen Fall sollten Meldungen ignoriert werden, sonst bleiben schnell die Zuhörer "auf der Strecke" und die Vorlesung verliert ihren didaktischen Sinn.
  
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Aktuelle Version vom 8. Juni 2012, 18:04 Uhr

Viele Vorlesungen werden nur unregelmäßig besucht, andere sind andauernd überlaufen. Neben verstaubten Regularien wie Anwesenheitspflicht, können die Veranstalter hauptsächlich durch spannende Inhalte und gute Didaktik überzeugen und viele Gäste in ihre Vorlesungen locken. Um die Ansprüche der Studierenden einfacher zu verstehen, möchten wir hier einen Leitfaden für eine gute Vorlesung erstellen.

Wie sollte eine gute Vorlesung gestaltet sein?[Bearbeiten]

Diese Seite befindet sich im Aufbau und wurde bisher nur von mir verfasst, die Aussagen hier sind demnach nicht allgemeingültig! --7kraemer 20:23, 2. Nov. 2010 (CET)

Organisation[Bearbeiten]

  • Termine und ggf. Ausfallzeiten sollten frühstmöglich bekanntgegeben werden. Da keine Anwesenheitspflicht besteht sollte dies schriftlich via Mail passieren.
  • Material und wichtige Ankündigungen sollten nicht exklusiv in der Vorlesung verteilt bzw. bekannt gegeben werden, sondern müssen auch Studierenden zur Verfügung gestellt werden, welche die Vorlesung (aus welchen Gründen auch immer) nicht besucht haben.
  • Die Veranstalter sollten sich der verschieden Studiengänge des Publikums bewusst sein.
  • Entsprechend muss sich auf die korrekten fachspezifischen Bestimmungen [1] bezogen werden, oder sämtliche Studienberatung den entsprechenden Anlaufstellen überlassen werden.
  • Insbesondere in Erstsemesterveranstaltungen, ist eine kurze Pause nach der Hälfte der Vorlesung essentiell für die (noch ungeübte) Konzentrationsspanne. In der Regel sind die Studierenden dann auch gern bereit die pausierte Zeit hinten anzuhängen.
  • Prüfungsrelevanter Stoff sollte im Idealfall oft genug wiederholt werden (siehe Übung) oder zumindest besonders in den Begleitmaterialien gekennzeichnet sein.

Skript[Bearbeiten]

  • Es muss eins vorhanden sein :)
  • Ein Skript in gedruckter und digitaler Form sollten im 21. Jahrhundert Standard sein
  • Da die Gesamtbevölkerung uns das Studium ermöglicht, sollten die Materialien möglichst auch weltöffentlich zugänglich sein.

Medien-Nutzung[Bearbeiten]

  • Am wichtigsten ist die Stimme der Vortragenden, in der Regel sollte ein Mikrophon benutzt werden
  • Bei Folien (jeglicher Art) muss darauf geachtet werden, dass die Schrift auch in den hinteren Reihen lesbar ist. Vor allem bei überfüllten Vorlesungen.
  • Beamer sind toll, sofern die Folien entsprechend lesbar sind und die Technik funktioniert.
    • Spektakuläre Folienübergänge lenken in der Regel eher ab, als dass sie nützlich sind.
    • Hintergründe von Folien sollten normalerweise einfarbig sein, und nicht die Lesbarkeit beeinträchtigen. Oft treiben diese auch die Dateigröße von digital bereitgestellten Scripten in die Höhe, oder stören in der ausgedruckten (und dann schwarz-weißen) Version.
    • Schlechte Lesbarkeit von Folien führt dazu dass die Augen der Leser schneller ermüden und diese sich schnell nicht mehr richtig konzentrieren können.

siehe auch http://www.informatik.uni-hamburg.de/WSV/teaching/sonstiges/EwA-Folien/ewa3-1_Metavortrag.pdf

Qualität und Inhalt[Bearbeiten]

  • Der Inhalt des Moduls bzw. der Vorlesung muss vorher im Modul-Handbuch angekündigt sein und diesem entsprechen.
  • Quellenangaben für Folien und Skripte gehören zum wissenschaftlichem Standard.
  • "Quelle: Wikipedia" ist eine Angabe des Fundorts und keine Quellenangabe
  • Inhalte sollten nicht von Wikipedia stammen, und möglichst in Deutsch und/oder Englisch zur Verfügung stehen.

Übung[Bearbeiten]

  • Eine Übung gehört i.d.R. zu jeder guten Vorlesung, thematisch sollte die Vorlesung auf die Übung vorbereiten, bzw. die Übung den Vorlesungsstoff vertiefen. Eine Zusammenarbeit der jeweiligen Veranstalter ist obligatorisch.


Umgang mit Studierenden[Bearbeiten]

  • Bei vielen der Studierenden handelt es sich um zukünftige Wissenschaftler, demnach ist eine kollegiale Umgangsweise zwischen Veranstaltern und Studierenden erwünscht.
  • Sollte auffallen, dass Studierende unaufmerksam sind, dürfen diese gern nach den Gründen gefragt werden, dies zeigt dass auch die Veranstalter Interesse an ihrem Publikum zeigen.
  • Bei störenden Studierenden sollte eine Pause eingelegt werden, um diesen Möglichkeit zu bieten wieder Konzentration zu sammeln oder den Raum zu verlassen (siehe Organisation)
  • Auf Wortmeldungen sollte schnellstmöglich eingegangen werden, noch bevor zum nächsten Punkt übergegangen wird. Oft handelt es sich um wichtige Verständnis-fragen deren Beantwortung auch den meisten Studenten zu gute kommt die sich nicht gemeldet haben.
  • Auf keinen Fall sollten Meldungen ignoriert werden, sonst bleiben schnell die Zuhörer "auf der Strecke" und die Vorlesung verliert ihren didaktischen Sinn.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. z.B. INF, WIINF, CIS, SSE, MCI, in den unterschiedlichen Ausführungen als Bachelor bzw. Master